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Lifestyle:
10 Regeln für die körperliche Fitness
Faulheit ade: Mit „Gesundheitssport“ fit durch den Sommer
Rupert Jesenko
EOA Dr. Rupert Jesenko; © Helge Bauer

Viele Wohlstandserkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, hoher Blutdruck, Übergewicht oder Wirbelsäulenbeschwerden, beruhen auf falscher Ernährung und Bewegungsmangel. Doch ausreichend Bewegung ist vor allem für unsere Gesundheit enorm wichtig. Oberarzt Dr. Rupert Jesenko vom Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt erstellte zehn Regeln zur körperlichen Fitness, die zum Wohle unserer Gesundheit beachtet werden sollten.

 

 

Sitzgesellschaft
Unsere heutige Gesellschaft hat sich zu einer Sitzgesellschaft entwickelt. Sportliche Betätigung, die gut tut und vor allem für die Gesundheit sehr wichtig ist, wird leider viel zu wenig ernst genommen. Bereits Kinder weisen Probleme aufgrund ihres Bewegungsmangels auf. Studien zeigen, dass die körperlichen Aktivitäten der Kinder von heute in den letzten 20 Jahren um ca. 50% abgenommen haben. „Kinder, aber auch Erwachsene, verbringen ihre Freizeit lieber zuhause vor dem Computer oder Fernseher anstatt sich draußen im Freien körperlich zu betätigen. Dabei wird oft vergessen, dass Sport keine Modeerscheinung oder neuzeitliche Lebensphilosophie sondern ein Grundbedürfnis unseres Körpers ist. Genau dieses Grundbedürfnis wird von so manchen von uns jedoch gerne vernachlässigt“, meint EOA Dr. Rupert Jesenko von der Abteilung für Orthopädie am Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt.

Ausreichend Bewegung
Neben der Tatsache, dass ausreichende Bewegung allgemein sehr gesund für unseren Körper ist, hat Sport auch einen positiven Effekt auf den Knochenstoffwechsel. In jungen Jahren führen vor allem Sportarten mit Druck- und Stoßbelastungen, wie zum Beispiel Laufen oder Ballspiele, über mechanische Reize am Knochen zu einer Zunahme der Knochenmasse. Mit zunehmendem Alter ist eine regelmäßige körperliche Betätigung auch als Osteoporoseschutz zum Erhalt und für die Qualität der Knochenmasse enorm wichtig. Eine durchgeführte Studie an der Universität Ulm hat gezeigt, dass sich auch geistige Leistungen wie zum Beispiel die Konzentration und das visuell-räumliche Gedächtnis durch ein Lauftraining deutlich verbessern können. Wer sich also vorgenommen hat mehr für seine Gesundheit zu tun, sollte sich die nachfolgenden Regeln zu Herzen führen.

10 Regeln zur körperlichen Fitness
1. Überprüfung des Gesundheitszustandes durch einen Arzt
Noch bevor man sich intensiver mit Sport beschäftigt, sollte man unbedingt seinen Gesundheitszustand von einem Arzt überprüfen lassen.
2. Sport sollte mit Vernunft begonnen werden
Körperliche Betätigung sollte immer langsam begonnen und stufenweise gesteigert werden.
3. Regelmäßige sportliche Betätigung
Für einen positiven Effekt und gesunde Auswirkung auf unseren Körper, sollte Sport zirka drei bis vier Mal pro Woche für mindestens 25 bis 30 Minuten durchgeführt werden.
4. Überlastungen vermeiden
Gesundheitssport sollte als Vergnügen und Genuss und nicht als Belastung empfunden werden.
5. Ausreichend Ruhe- und Erholungsphasen
Bei regelmäßiger Sportausübung sind ausreichende Pausen und Ruhephasen im Trainingsplan für die Regeneration und Vermeidung von Überlastungsbeschwerden sehr wichtig.
6. Im Krankheitsfall: mehrere Pausen einlegen
Bei Störung des körperlichen Wohlbefindens, Grippe, Fieber oder sonstigem Krankheitsgefühl, müssen unbedingt Pausen vom Training eingelegt werden.
7. Vermeidung von Überlastungsbeschwerden bzw. -schäden
Regelmäßige Aufwärm- und Dehnungsübungen sind ein Muss vor jeder sportlichen Betätigung!
8. Sportliche Aktivitäten an das Wetter und die Umgebung anpassen
Eine dem Wetter angepasste Kleidung und Ausrüstung ist besonders wichtig.
9. Richtige Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr
Eine richtige Ernährung bedeutet, reichlich Kohlenhydrate, Ballaststoffe und fettarm zu essen. Die Energiezufuhr sollte der körperlichen Belastung angepasst werden.
10. Sport ist Unterhaltung
Die zehnte und letzte Regel sollte als die wichtigste Regel angenommen werden: Beim Sport werden alle Körpersinne beansprucht und die sogenannten Glückshormone freigesetzt.


Gesundheit aus guten Händen – 800 Jahre hl. Elisabeth
Das A. ö. Krankenhaus der Elisabethinen ist ein christlich geführtes Spital mit einer fast 300-jährigen Tradition. Die wichtigste Aufgabe des Hauses liegt darin, Top-Medizin und christliche Nähe harmonisch in Einklang zu bringen.

Heute arbeiten am Elisabethinen-Krankenhaus rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jährlich rund 6.600 Patienten stationär und 10.000 Patienten ambulant betreuen. Das Spital verfügt über die Abteilungen Chirurgie, Orthopädie, Innere Medizin, Radiologie sowie Anästhesie und Intensivmedizin. Ein besonderer Schwerpunkt neben der Tageschirurgie ist vor allem das Zentrum für den Bewegungsapparat.


  letztes Update am 04.04.2011

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