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Lifestyle:
Landkarte der Ernährung
Spin-off der Wirtschaftsuniversität Wien zeichnet mit einem einzigartigen Marketinginstrument eine Karte der österreichischen Ernährungspräferenzen
elisabeth polster

In der jüngsten Analyse hat Prolytic die Ernährungspräferenzen und Essgewohnheiten der Österreicherinnen und Österreicher erhoben. Mit dem an der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelten „Software-Werkzeug“ ProDeli wurden Marktstrukturen und Essgewohnheiten von Herrn und Frau Österreicher sichtbar gemacht. Die einzigartige Darstellung in Form von Marktlandkarten zeigt die unterschiedlichen Ansprüche an Ernährung hierzulande.


Für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf das Bild!

Hochwertiges vor Preisgünstigem
Wenn es ums Kochen zu Hause geht, stehen qualitativ hochwertige Zutaten bei uns Österreichern hoch im Kurs: 26,5% der befragten Österreicherinnen und Österreich reihen dieses Kriterium an die erste Stelle. Dagegen werden nur von 7,6% preisgünstige Zutaten an die erste Stelle platziert. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Frage nach den Auswahlkriterien für ein Restaurant: Auch hierbei setzen 45,6% der Befragten das Attribut „Qualität des Essens“ an die erste Stelle. Ganz anders sieht dieses Bild jedoch bei Fertiggerichten aus: Hier führt der Preis! Mit doch beachtlichen 21,3% will der ÖsterreicherIn günstig Fertiges einkaufen. „Keine künstlichen Geschmacksverstärker sind da aber immerhin auch noch wichtig 20,5%“ und „Zutaten aus Österreich rangieren immerhin bei braven 18,7%. Für qualitativ hochwertige Nahrung gibt es eine klare Bereitschaft auch mehr Geld auszugeben. Im Durchschnitt können sich die Befragten vorstellen, 25% mehr zu bezahlen.

Die gute Nachricht: Gesundheit ist Hauptgrund für qualitativ hochwertige Ernährung
Welche Begriffe verbinden sie mit qualitativ hochwertiger Nahrung? Eine knifflige Frage mit einem klaren Ergebnis und Auftrag an Lebensmittel-Hersteller: Für 91,8% bedeutet dies „Gesundheit“, für 74,1% „Vitalität“ und für beachtliche 59,4% „Heimische Herkunft“. Was bewirkt qualitativ hochwertige Nahrung? Diese Frage liefert uns ein ähnliches Bild: 44,6% der Befragten setzten hier auf die „Positive Wirkung für den kuranten Gesundheitszustand“.

Die Österreichkarte der Ernährung
Mit ProDeli werden auf Basis von Reihungsfragen und mathematisch-statistischer Modelle Landkarten erstellt. Diese zeigen dann klar abgegrenzte Segmente mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen. Durch die Möglichkeit beliebige Zielgruppen zu bilden, werden deren Präferenzen differenziert darstellbar.


Österreichs vier Marktsegmente der Ernährungsgewohnheiten

Die Traditionalisten
Hier liebt man es Handfest: In der Mehrzahl der Tage wird Fleisch gegessen. Es verwundert einen also nicht, dass in diesem Segment klar die Männer überwiegen. Dabei steht der „gute Geschmack“ im Vordergrund. Man achtet stärker auf niedrige Preise beim Einkauf, im Restaurant und bei Fertiggerichten. Rohstoffe und Produktion in Österreich sind für diese Personen aber dennoch wichtige Faktoren.

Die Rationellen
Kennzeichen dieses Segments ist ein hoher Fokus auf niedrige Preise und somit die klare Vorgabe der Haushaltsführer – der Frauen. Bevorzugt werden hier Nudelgerichte und die „kalte Jause“. Kurze Kochzeit und einfache Zubereitung stehen im Vordergrund, die Qualität der Zutaten spielt eine geringere Bedeutung.

Die Qualitätsbewussten
Der Hauptfokus in diesem Segment liegt auf qualitativ hochwertigen Zutaten. In diesem Segment wird bevorzugt Geflügel, gefolgt von Fisch, Salat und Wokgerichten gegessen – alles allerdings unbedingt ohne Geschmacksverstärker. Die Preissensibilität ist gering. Im Supermarkt werden regionale Spezialitäten bevorzugt gewählt und im Allgemeinen stehen Nahrungsmittel aus Österreich besonders hoch im Kurs.

Die Innovativen
Im Vordergrund stehen die Abwechslung beim Essen und die Freude am Experimentieren. Dieses Segment hat die höchste Zahlungsbereitschaft für qualitativ hochwertige Nahrungsmittel. Besonders geschätzt sind hier biologische Zutaten. Interessant ist, dass in diesem Segment Nudelgerichte ebenfalls hoch im Kurs stehen: Die Motive liegen aber im Gegensatz zum Segment der Rationellen nicht bei der raschen Zubereitung, sondern in der Möglichkeit immer wieder neue Varianten an Gerichten zu probieren.


  letztes Update am 04.04.2011

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