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fair-fish
Jetzt gibt’s Infos speziell für Schüler!
fair-fish
© fair-fish.ch

Fisch ist im Trend. Wenn das so weitergeht, sind die Meere bald leergefischt. Darum kommt ein wachsender Teil der Speisefische aus Zuchtanlagen. Auch nicht unproblematisch für die Umwelt.
Wie sieht das für die Fische aus? Im Meer leiden sie nach dem Fang zu Tausenden in engen Netzen, bis sie halb noch lebend verarbeitet werden. In Zuchtanlagen vegetieren sie im Dauerstress, dicht gedrängt in einer artfremden Umwelt. Der «Rohstoff» Fisch stammt von Tieren. Gegessen von Menschen, die entscheiden können. Muss mensch Fisch essen?

Die meisten Fische stammen aus industrieller Fischerei, die rücksichtlos alle Meere leert – und den Fischen lange Qualen bereitet. Die Fischbestände sind weltweit dramatisch dezimiert. Da die Fischer für ihre Arbeit lausig bezahlt werden, sind sie gezwungen, möglichst viel zu fangen.
Vor allem die Küsten der armen Länder des Südens werden geplündert, von Fabrikschiffen aus Europa und Asien. Gegenleistung: Devisen und Nahrungshilfe, welche die Entwicklung blockieren statt fördern.

Fischzucht ist nur scheinbar eine Lösung des Problems. Die meisten Zuchtfische werden mit Fischmehl gemästet, das hauptsächlich aus speziellem Fischfang stammt. Fischzuchten tragen also zur Leerfischung der Meere bei.

fair-fish setzt drei Ziele:
- Tierschutz: Fische werden rasch gefangen und sofort betäubt und getötet.
- Nachhaltigkeit: Es werden also nur Fischereimethoden angewandt, welche nicht im grossen Stil abräumen.
- Fairer Handel: Wer dies einhält, kriegt für seinen Fang einen deutlich höheren Preis.

In der Fischzucht setzt sich fair-fish für eine artgerechte Haltung ein – und für den Einsatz von Fischarten, welche ohne Fischmehl gefüttert werden können. Oder für den Einsatz von Fischmehl aus Nebenprodukten der Fischgewinnung.

fair-fish will Menschen auf die Probleme rund um die Fischerei aufmerksam machen und ihnen helfen, die Realität hinter Schlagworten zu erkennen. Zum Beispiel: nicht alles glauben, was als «nachhaltig» daher kommt.

Erwachsene sind nicht leicht für ein Umdenken zu gewinnen, da sie in Gewohnheiten gefangen sind. Kinder begegnen Neuem unvoreingenommen. Dass es beim heutigen Konsum von 17 Kilo Fisch pro Mensch und Jahr bald keine Fische mehr zu fangen geben wird, kann sich jeder Viertklässler ausrechnen, wenn man ihm die Informationen gibt…
Hilfreiche Infos bietet ein von fair-fish neu herausgebrachtes Heftchen in kindgerechter Form. Der rote Faden ist das «Fischstäbchen». Dazu passt ein Dossier für Lehrpersonen und Eltern.

fair-fish sind stolz auf das Resultat. Für einen kleinen Verein sind derartige Projekte immer eine Gratwanderung. Sie sind nötig, aber sie kosten mehr Mittel, als vorhanden sind. Ohne die engagierte Mitarbeit von Praktikanten und ohne den Beitrag eines Tierschutzvereins an die Druckkosten wär’s nicht gelungen. Auch fair-fish selber hat Zeit und Geld dafür investiert – Mittel, die nun für andere wichtige Projekte fehlen…

Betroffen von dem, was wir heute anrichten, werden vor allem die Menschen sein, die heute als Kinder aufwachsen. Das gilt nicht nur für die Fischbestände in den Meeren; es gilt beispielsweise auch für die Art und Weise, wie wir mit Energie umgehen. Das hat übrigens auch etwas mit Fischen zu tun.

Die Kinderbroschüre "Fisch-Stäbchen" mit vielen Informationen rund um das Thema Fisch gibt’s hier zum Download: www.fair-fish.ch/files/pdf/feedback/facts-12-heft.pdf

fair-fish braucht Flüssiges!
Der Verein fair-fish nimmt sich Problemen an, die sonst eher vernachlässigt werden, weil sie zu wenig
Spenden bringen… Darum liegt fair-fish oft auf dem Trocknen. Bitte verhelfen Sie ihm zu Flüssigem, damit er weiter schwimmen kann! DANKE!

Spendenkonto: Verein fair-fish
Postfinance, Bern, Suisse
IBAN = CH20 0900 0000 8753 1032 6
BIC = POFICHBEXXX

Weitere Informationen auch unter: www.fair-fish.ch


  letztes Update am 09.06.2011

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