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Netzwerk Natur
Schutzmaßnahmen für die Mehlschwalben
ma 22 - mehlschwalben
(c) MA 22

Einen bisher noch völlig unbekannter Nistplatz von Mehlschwalben hat eine aufmerksame Wienerin in der Brigittenau enteckt und bei der MA 22- Wiener Umweltschutzabteilung gemeldet. Diese hat im Rahmen des "Netzwerks Natur", dem Arten- und Lebensraumschutzprogramm der Stadt Wien, aufgerufen, Nistplätze von Mehlschwalben zu zählen und zu melden.

Der Zeitpunkt für Beobachtungen ist jetzt ideal: In den nächsten Wochen brütet diese Schwalbenart noch ein zweites Mal. Aufgrund des Vorkommens der seltenen Tiere werden in der Folge weitere Schutzmaßnahmen erarbeitet.

Schutzmaßnahmen für die Mehlschwalben
Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum) hat eine Körperlänge von zwölf bis 13 Zentimetern und eine Flügelspannweite von 27 bis 29 Zentimetern. Ihre Unterseite von der Kehle bis zum Schwanz ist weiß. Die schwarze Oberseite wird zwischen Flügel und Schwanz durch eine weiße Fläche (Bürzel) unterbrochen. Dieser weiße Bürzel macht die Mehlschwalbe gegenüber anderen Schwalben unverwechselbar.
Breites Monitoringprogramm zum Schutz der Vögel

Die MA 22 nimmt Meldungen über noch nicht bekannte Neststandorte, Brut- oder Fütterungsaktivitäten an Neststandorten und Entnahmestellen von Baumaterial für den Nestbau der Mehlschwalben über naturgucker.at (ohne Registrierung möglich!) und per Mail post@ma22.wien.gv.at entgegen. Wenn Sie ein Android-Handy benützen, können Sie auch via App Meldungen standortsgenau abschicken.

Ziel der umfassenden Bestandsaufnahme ist es, eine noch bessere Grundlage für die Bestandsicherung von Gebäudebrütern zu schaffen. Die Wiener Umweltschutzabteilung - MA22 führt seit 2013 im Rahmen des Arten- und Lebensraumschutzprogrammes Netzwerk Natur gezielte Sicherungsmaßnahmen und Aufklärungsaktionen durch.

Das dafür erforderliche breit angelegte Erfassungs- und Monitoringprogramm übersteigt allerdings bei Weitem die vorhandenen Ressourcen - weshalb wir um die Mithilfe der Wiener Bevölkerung bitten.

2013 waren ca. 163 Brutpaare gezählt worden
Neben Mehlschwalben stehen auch Mauersegler, Dohlen, Haubenlerchen, Turmfalken und Fledermäuse im Fokus der Schutzmaßnahmen der MA 22.

Oberstes Ziel ist es, bestehende Brut- u. Fortpflanzungsstätten von Gebäudebrütern zu sichern. Die Kenntnis der Objekte, wo es solche gibt ist ein Grundstein in den Schutzbemühungen. Zudem versucht die Wiener Umweltschutzabteilung bei Neubau-Projekten die Ansiedlung über künstliche Nisthilfen zu fördern.


  letztes Update am 27.07.2015

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