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Hofer Bio-Marke Zurück zum Ursprung
erhält „Tierschutz geprüft“-Prüfzeichen
hofer - tierschutzgeprüft 01
(c) Hofer KG

Gesundes Essen stammt von gesunden Tieren, daher ist das Wohl der Tiere ein Grundwert von Zurück zum Ursprung. Die hohen Tierschutz-Anforderungen der Hofer Bio-Marke werden mit den unabhängigen Tierschützern der Gesellschaft für artgemäße Nutztierhaltung laufend überprüft und weiterentwickelt. Als einzige Bio-Marke in Österreich darf Zurück zum Ursprung jetzt auf allen tierischen Lebensmitteln - ob Milch, Milchprodukte, Fleisch oder Eier - das strenge Prüfzeichen „Tierschutz geprüft“ tragen. Gleichzeitig startet ein neues Projekt „Hahn im Glück“.

„Mit jedem Kauf eines Produkts stimmt der Kunde darüber ab, wie dieses hergestellt wurde. Der Kunde hat es in der Hand - das Wohl der Tiere genauso wie seine eigene Gesundheit. Beides hängt ursächlich miteinander zusammen“, ist Bio-Pionier Werner Lampert, Initiator von Zurück zum Ursprung, überzeugt. „Unser Prüf Nach!-Standard sichert die Gesundheit der Tiere, artgerechte Fütterung und zum Beispiel Weidehaltung für Rinder. Hochleistungsrassen und Kraftfutter sind heute größtenteils in der Landwirtschaft üblich. Wir müssen das kritisch hinterfragen und gegensteuern zum Wohl der Tiere.“


(c) Hofer KG

Die strengen Kriterien des Prüf Nach!-Standards, der für alle Ursprungs-Produkte gilt, wurden nun von der unabhängigen Gesellschaft für artgemäße Nutztierhaltung geprüft. „Zurück zum Ursprung ist damit österreichweit die einzige Bio-Marke, die unser Prüfzeichen auf allen tierischen Produkten tragen darf. Unsere Experten sehen sich die Betriebe der Ursprungs-Bauern direkt vor Ort an und vergewissern sich, dass es den Tieren gut geht“, so Michael Zoklits, Leiter der Gesellschaft für artgemäße Nutztierhaltung (GAN). Aufgabe der seit 2008 bestehenden GAN ist es, Standards für verbesserte Tierhaltungssysteme zu entwickeln und mit Interessenten in die Praxis umzusetzen.

(c) Hofer KG

„Hahn im Glück“
Beim jüngsten Leuchtturmprojekt von Zurück zum Ursprung dreht sich alles um die Hühner, genauer gesagt um die Legehennen und ihre „Brüder“, die Hähne. In der heutigen Landwirtschaft werden spezielle Rassen gezüchtet, damit Hennen besonders viele Eier legen. Für die Hähne solcher Rassen gibt es jedoch keine Verwendung und sie müssen nach der Geburt ihr Leben lassen. Dieses Schicksal ereilt in Österreich laut Statistik Austria jährlich rund 8,6 Millionen Junghähne.

„Diese Praxis ist nicht akzeptabel. Deshalb haben wir uns für unser Projekt ,Hahn im Glück‘ auf die Suche nach Hennen und Hähnen ,wie früher‘ gemacht“, erklärt Werner Lampert. Statt hochgezüchteter Rassen kommen bei den am Projekt teilnehmenden Bauern im Burgenland und in der Steiermark sogenannte Dualhühner zum Einsatz, die sowohl für die Eierproduktion wie auch für die Mast geeignet sind. Sie wachsen etwas langsamer, legen etwas weniger Eier, dafür führen Hahn und Henne ein artgerechtes und ausgeglichenes Tierleben, was im Geschmack auch deutlich spürbar ist.


(c) Hofer KG

„Die Hennen legen dann Eier, wenn sie das eben tun wollen, und nicht, wenn wir Menschen es von ihnen fordern“, so Lampert. Darüber hinaus sichert der Prüf Nach!-Standard ausreichend Auslauf für die Hennen. Mindestens 10 m2 Auslauf im Grünen, dazu Bäume als Schattenspender, Staubbäder und erhöhte Sitzgelegenheiten, was die Tiere besonders lieben.

Die Zweinutzungshühner von „Hahn im Glück“ liefern monatlich im Schnitt bereits 250.000 Eier. 200 Hofer-Filialen im Raum Wien, Burgenland und in Teilen der Steiermark und Niederösterreichs werden dauerhaft mit „Hahn im Glück“-Bio-Freilandeiern versorgt. Dieses Projekt für das Wohl der Tiere ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Hofer-Nachhaltigkeitsinitiative Projekt 2020 und wird in Zukunft noch weiter ausgebaut. Im Jahr 2015 sollen schon 40.000 Hennen und Hähne im Projekt „Hahn im Glück“ aufgezogen werden.

Weitere Infos siehe www.zurueckzumursprung.at


  letztes Update am 15.03.2015

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