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Familie & Kidz:
Goodyear-Studie zeigt
Eltern sind keine guten Vorbilder für Fahranfänger
goodyear - fahranfänger 01
(c) GOODYEAR DUNLOP TIRES AUSTRIA

Viele Eltern werden als Autofahrer ihrer Vorbildfunktion im Straßenverkehr gegenüber ihren Kindern nicht gerecht. Obwohl die meisten Mütter und Väter um ihre wichtige Rolle wissen, zweifeln sie an ihren eigenen Kenntnissen der Verkehrsregeln sowie an ihren Fähigkeiten im Straßenverkehr.

Außerdem hält sich ein großer Teil der Erziehungsberechtigten eigenen Aussagen zufolge nicht strikt an die Verkehrsregeln. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter rund 6.800 Eltern, die im Auftrag von Goodyear in diesem Jahr in 16 Ländern Europas sowie in Russland, der Türkei und in Südafrika durchgeführt wurde. In Österreich beteiligten sich rund 160 Eltern an der Erhebung.

Mehr als jeder zweite Elternteil in Österreich (54 Prozent) ist der Ansicht, dass sein Fahrstil von seinen Kindern bewusst wahrgenommen wird. Mit dieser Annahme stimmt die Mehrheit der von Goodyear im Vorjahr befragten Fahrlehrer in Österreich überein. Ihrer Meinung nach wirken sich die schlechten Fahrgewohnheiten von Eltern negativ auf die Haltung junger Fahrer zur Verkehrssicherheit aus. Drei Viertel der Fahrlehrer (77 Prozent) sind der Meinung, dass Eltern am ehesten durch ihr vorbildliches Verhalten für die Sicherheit ihrer Kinder sorgen können.

Fehlende Theoriekenntnisse und Zweifel an eigenen Fähigkeiten
Die Pkw-Führerscheinprüfung halten 37 Prozent der Mütter und Väter in Österreich für schwieriger als früher. Fast jeder Dritte (30 Prozent) gibt an, nach Instinkt zu fahren und nicht sicher zu sein, ob er sich immer an die Regeln hält. Jeder fünfte Elternteil (22 Prozent) vermutet, dass es neue Regeln gibt, die er nicht kennt und fast ebenso viele gestehen sich ein, sich im Laufe der Jahre schlechte Fahrgewohnheiten angeeignet zu haben (20 Prozent). Dementsprechend sind 61 Prozent der Eltern nicht davon überzeugt, die Fahrprüfung heute noch bestehen zu können. 40 Prozent der Väter und 23 Prozent der Mütter, insgesamt fast zwei Drittel (63 Prozent) geben zu, bereits für zu schnelles Fahren bestraft worden zu sein – als sie bereits Kinder hatte.

Das substantielle Vertrauen in die eigenen Fahrkünste in schwierigen Situationen ist bei den Eltern mit 55 Prozent beim Einleiten einer Notbremsung sowie 52 Prozent bei der Nachtfahrt deutlich ausbaufähig.

68 Prozent sind darüber hinaus nicht sehr zuversichtlich, andere über Verkehrssicherheit unterrichten zu können.

Fragt man Eltern in unserem Land nach ihren größten Bedenken, dann stellt man fest, dass sie sich hauptsächlich darüber sorgen, ob ihre Kinder mit Winterreifen fahren (62 Prozent), den Sicherheitsgurt anlegen (61 Prozent) oder beim Lenken das Handy benützen (56 Prozent), aber weniger, ob der Nachwuchs die erlaubten Geschwindigkeitsgrenzen einhält (12 Prozent).


(c) GOODYEAR DUNLOP TIRES AUSTRIA

Trotz Einführung der Mehrphasenausbildung sind besonders Fahranfänger stark gefährdet!

Goodyear hat seit einer Erhebung unter Fahranfängern im Jahr 2012 den Schwerpunkt seiner Forschungsaktivitäten zum Thema Verkehrssicherheit auf junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren gelegt. Seit Einführung der Mehrphasenausbildung in Österreich vor zwölf Jahren gibt es laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit zwar 50 Prozent weniger Tote und 6.000 weniger Verletzte bei den jungen Lenkern. Trotzdem zählten im vergangenen Jahr immer noch rund 28 Prozent aller Verunglückten im Straßenverkehr zu dieser Altersgruppe. Der Grund sei die Kombination von fehlender Erfahrung und Selbstüberschätzung.

Eltern sollen mit gutem Beispiel „voranfahren“
„Als fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements setzen wir uns bei Goodyear aktiv für die Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit ein. Mit unseren Studien geben wir dabei immer wieder neue Impulse“, erläutert Claus-Christian Schramm, Country Manager Goodyear Dunlop Tires Austria. „Eltern zählen zu den wichtigsten Vorbildern für junge Fahranfänger. Mit dem richtigen Verhalten können sie einen wertvollen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit dieser besonders gefährdeten Altersgruppe leisten. Der Auftrag an sie, aber auch an alle anderen, lautet klar: Fahrt mit gutem Beispiel voran!“

Goodyear hat die Ergebnisse der Studie in sein Weißbuch „Fahrsicherheit an erster Stelle: Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit von Fahranfängern“ integriert. Das Dokument steht unter www.goodyear.at zum Download zur Verfügung.


  letztes Update am 18.12.2014

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