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Geburt am LKH Freistadt
Väter im Kreißsaal
gespag - Väter im Kreißsaal 01
(c) gespag

Vor gut 35 Jahren eroberten die Väter den Kreißsaal. Was früher undenkbar war, ist mittlerweile selbstverständlicher Teil des Vater- und Partnerseins. „Im LKH Freistadt ist es eine seltene Ausnahme, wenn der Vater nicht mit bei der Geburt ist“, weiß Oberarzt Dr. Peter Neuner, Interimistischer Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe.

Was sich jedoch im Laufe der Zeit verändert hat, ist die Einstellung der Männer. Väter wollen heute meist schon die Schwangerschaft aktiv erleben. Sie sind bei den Voruntersuchungen und beim Geburtsvorbereitungskurs mit dabei. Das gemeinsame Erleben der Geburt nach langer Schwangerschaft bietet eine gute Basis. „Der Partner fühlt sich zugehörig. Er kann seine Frau unterstützen und zum Baby von Anfang an eine intensive Beziehung aufbauen“, sagt der erfahrene Geburtshelfer OA Dr. Peter Neuner.

Dieses „Hineinwachsen“ durch das Miterleben von Anfang an, bringt Väter dazu, die beste Voraussetzung in den Kreißsaal mitzubringen: Sie wollen mit dabei sein und sie haben einen realistischen Bezug zum Ablauf einer Geburt einschließlich möglicher Sondersituationen. Das ist wichtig, denn Hektik, Ungeduld oder Druck wirken sich negativ auf den Geburtsablauf aus. Die Möglichkeiten der Unterstützung sind vielfältig. Oft reicht die alleinige Anwesenheit schon aus, um beruhigend und kraftspendend auf die Mutter einzuwirken.

Die Geburt ist ein Ausnahmezustand, keine Gebärende weiß vorher wie es sein wird und wie sie sich selbst dabei verhält. OA Dr. Neuner: „Ob die Anwesenheit für die werdende Mutter letztendlich hilfreich ist, hängt von der ‚Qualität‘ der Beziehung zwischen dem Paar ab.“ Wenn die Bedingungen passen, kann der Vater auch bei der Kaiserschnittentbindung im OP mit dabei sein.


(c) gespag

Für den frisch gebackenen Vater Markus Radler war die Geburt ihrer Tochter Simona ein Erlebnis, dass sie als Familie von Anfang an noch mehr verband: „Mir würde sonst etwas fehlen. Ich wusste, dass ich nicht aktiv helfen kann, aber es durch mein Dasein tue.“ Das seine Anwesenheit wichtig und gut war, bestätigt auch Mutter Elisabeth Keplinger-Radler. Das „Nichtstun können“ habe ihn jedoch gefordert.

Das Bild vom werdenden Vater, der im Kreißsaal „umkippt“ ist selten, kommt jedoch laut Oberarzt Neuner vor. Oft auch deshalb, weil sie zu wenig auf ihre eigenen Bedürfnisse (essen, trinken, …) achten. Meist verlassen sie jedoch rechtzeitig den Kreißsaal. Generell ist es hilfreich für die Männer, wenn sie „die Erlaubnis“ haben, den Geburtsraum auch verlassen zu dürfen. Ganz selten ist es notwendig, einen Vater aus dem Kreißsaal zu verweisen, weil er den Geburtsverlauf durch sein Verhalten stört.

Informationsabend: „Die Geburt am LKH Freistadt“
Werdende Mütter und Väter erfahren am Informationsabend von Ärzt/-innen und Hebammen Wissenswertes über Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby. Sie können das geburtshilfliche Team vom LKH Freistadt näher kennenlernen und erhalten auch einen ersten Eindruck über die Räumlichkeiten. Der Auswahl der Geburtsklinik wird von den werdenden Eltern verständlicherweise mit besonderer Achtsamkeit getroffen.

„Die beste Voraussetzung ist, wenn dem geburtshilflichem Team Vertrauen geschenkt wird und sich die Gebärende, aber auch der werdende Vater wirklich gut aufgehoben fühlen“, sagt Oberarzt Dr. Peter Neuner, Interimistischer Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Freistadt. Am Informationsabend gibt es ausreichend die Gelegenheit, Fragen zur bevorstehenden Geburt zu stellen. Zudem ist eine Fotografin mit dabei, die auf Wunsch zur Erinnerung vom Babybauch gratis Fotos macht.

Thema: Informationsabend „Die Geburt am LKH Freistadt“
Datum: Donnerstag, 16. April 2015
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: LKH Freistadt, Vortragssaal Erdgeschoß

Weitere Infos siehe www.lkh-freistadt.at


  letztes Update am 06.04.2015

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