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KFV warnt - Pool & Co
Todesfallen für Kinder!
kfv - todesfalle pool 01
(c) www.kfv.at

Durchschnittlich fünf Kinder ertrinken pro Jahr in Österreich
Gerade die Kleinsten sind besonders gefährdet. In der Altersgruppe der Kleinkinder bis fünf Jahre ist das Ertrinken sogar die häufigste unfallbedingte Todesursache. Die meisten Opfer sind in der eigenen Wohnumgebung zu beklagen, denn die Gefahren werden oft unterschätzt: Bereits geringe Wassertiefen können tödlich sein! Diese tragischen Unglücke sind vermeidbar, kein Kind muss ertrinken!

Endlich, der Sommer steht vor der Türe, viele Pools sind schon geputzt und eingelassen, und für die Kleinen gibt es nichts Schöneres als im Wasser zu plantschen. Leider wird der Badespaß viel zu oft von tragischen Unfällen überschattet. "Durchschnittlich vier Kleinkinder unter 5 Jahren ertrinken pro Jahr in Österreich. Die meisten Ertrinkungsunfälle in dieser Altersgruppe passieren im eigenen Garten oder in der unmittelbaren Wohnumgebung. Ältere Kinder und Jugendliche ertrinken eher in großen offenen Gewässern", erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Allein in den letzten fünf Jahren (2008-2012) sind laut Todesursachenstatistik (Statistik Austria) 27 Kinder unter 15 Jahren ertrunken, 67 Prozent (18 absolut) waren Kleinkinder unter fünf Jahren. "In vielen Fällen sind die Kinder nicht direkt allein. Sie spielen beim Pool oder Biotop und fallen hinein. Es genügen schon wenige Minuten Ablenkung der Aufsichtsperson und jede Hilfe kommt zu spät - bei Ertrinkungsunfällen zählt jede Sekunde. Viele Unfälle können durch einfache Sicherheitsmaßnahmen verhindert werden: Kein Kind muss an den Folgen eines Ertrinkungsunfalles in Österreich sterben", so Thann.


(c) www.kfv.at

Ertrinken: Lautloser Tod
Oft wird unterschätzt, dass sich Kleinkinder nach einem Sturz ins Wasser meist nicht bemerkbar machen können. Sie verfallen sofort in eine Schockstarre, auch wenn der Wasserstand nur bloß zehn Zentimeter beträgt. Im Gegensatz zu Erwachsenen versinken Kinder lautlos. Sie schlagen nicht um sich, rufen nicht um Hilfe. Sie machen nicht auf sich aufmerksam. Wegen ihres verhältnismäßig schweren Kopfes und der nur schwach entwickelten Muskulatur können Kinder unter fünf Jahren ihren Kopf nicht mehr ohne Hilfe aus dem Wasser heben.

Kinder immer im Auge behalten!
Daher ist es im wahrsten Sinn des Wortes von lebensrettender Bedeutung, dass Kinder - auch wenn sie schon schwimmen können - in der Nähe von Gewässern nie unbeaufsichtigt bleiben.

Kleinkinder in unmittelbarer Reichweite!
Gerade bei Kleinkindern gilt: Ist die Aufsichtsperson nicht in Reichweite, also einen bis maximal drei Schritte entfernt, bleibt für die Rettung wenig Zeit - manchmal zu wenig, um schlimme Folgen zu verhindern.

Biotope und Swimmingpools immer absichern!
Wer einen Swimmingpool oder ein Biotop im Garten hat, sollte diese offene Wasserfläche auf jeden Fall umzäunen - auch wenn man selbst keine Kinder hat, aber zum Beispiel in der Nachbarschaft Kinder zuhause sind. "Eine Mindesthöhe von einem Meter und eine Tür, die von Kindern nicht geöffnet werden kann, sind dabei wichtig. Auch Querlatten sollten für den Zaun nicht benutzt werden: Sie laden Kinder geradezu zum Klettern ein", betont Thann. Für kleinere Wasserflächen wie Brunnen oder Zierbiotope eignen sich Gitterkonstruktionen unter der Wasseroberfläche. Das Gitter muss einwandfrei montiert sein und darf sich bei Belastung nicht durchbiegen.

Weitere Infos siehe www.kfv.at


  letztes Update am 10.06.2014

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