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KONSUMENT: AUTOKINDERSITZE
die Mehrheit ist „gut“
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(c) Verein für Konsumenteninformation

Geprüft wurden im aktuellen internationalen Gemeinschaftstest von Verbraucher- und Autofahrerorganisationen 21 Autokindersitze für Babys, (Klein-)Kinder sowie sogenannte Kombinationssitze, die für mehrere Gewichtsklassen gelten und daher über längere Zeit genutzt werden können. Bei den Babyschalen gab es dabei die größten Qualitätsunterschiede. Während der Sitz von Recaro (Privia mit Isofixbasis) mit „sehr gut“ die insgesamt beste Note im aktuellen Testlauf erzielte, erhielt ABC Design (Risus mit Isofixbasis) das einzige „nicht genügend“. Letzterer bietet sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall keine ausreichende Sicherheit.

Erstmals wurde zudem ein Sitz des seit April in Österreich neu zugelassenen Kindersitzstandards ECE R129 (auch als „I-Size“ bezeichnet) getestet. Das erste getestete Modell dieser Art von Maxi Cosi erhielt eine „gute“ Bewertung und liegt mit rund 470 Euro am oberen Ende der Preisskala der aktuell getesteten Autokindersitze.

Rund die Hälfte aller getesteten Kindersitze erhielt ein „sehr gutes“ bzw. „gutes“ Gesamtergebnis.

Kombinationssitze fuhren allerdings mehrheitlich ein maximal „durchschnittliches“ Ergebnis ein.

Was bringt die neue „I-Size“ Norm (ECE R 129)
„Der Verdienst von I-Size ist es, die besten Entwicklungen der letzten 10 Jahre in einer neuen Form zusammenzufassen“, erklärt Kindersitzexperte Peter Jahn. Dazu gehört einerseits, dass Kleinkinder länger als bisher rückwärts gerichtet transportiert werden können. „Lebenswichtige Organe, Kopf und Hals sind dadurch besser geschützt.“ Zum anderen wird noch stärker auf ISOFIX als universales Befestigungssystem für Kindersitze im Auto abgestellt.

Dabei handelt es sich um eine weltweit normierte Steckverbindung aus zwei Metallhaken, die den Kindersitz mit dem Fahrzeug verbinden. Die Sicherung mit dem Fahrzeuggurt entfällt, wodurch eine falsche Fixierung verhindert wird. Auch bei den meisten aktuellen Produkten der Norm 44-04 ist eine solche Befestigung bereits möglich.

Zudem müssen Systeme, die der neuen „I-Size“ entsprechen, strengere Sicherheitstests bestehen. Jahn: „Vorgesehen ist vor allem ein standardmäßiger Seitenaufpralltest, wie er bereits bisher von Verbraucher- und Autofahrerorganisationen durchgeführt wurde und auch weiter wird.“

„Alles in allem stellt ,I-Size‘- langfristig sicher einen Fortschritt dar“, meint der Experte Peter Jahn. „Derzeit sind jedoch noch wenige Fahrzeuge per se für das neue System freigegeben. Wer sich bereits jetzt für ein I-Size-Modell entscheidet, sollte darauf achten, dass das Auto über ISOFIX verfügt und der Kindersitz vom Hersteller für den Autotyp freigegeben wurde. Es besteht aber kein Grund zur Eile. Die bislang gültige Norm ECE 44-04 ist jedenfalls gleichwertig und wird in Österreich noch mindestens 15 Jahre Gültigkeit haben.

Welcher ist der beste Kindersitz
„Den ,besten Kindersitz‘ gibt es nicht“, betont der Experte Peter Jahn. „Selbst ein sehr gutes Produkt bietet in verschiedenen Unfallsituationen und Autos nicht die gleiche Leistung. Für das Kind ist jener Sitz der beste, der die aktuelle Norm erfüllt, für das richtige Gewicht und die richtige Größe zugelassen ist, der im Auto optimal zu montieren ist und in dem sich vor allem auch das Kind wohl fühlt.“ Wesentlicher als ein gutes Testergebnis sind sicherheitsbewusste Eltern, die das gewählte Produkt konsequent und korrekt verwenden.

Tipps für den Kauf des Kindersitz-Experten Peter Jahn
• Kontrolle: Entspricht der Kindersitz den aktuellen Normen (ECE R44-Version 04 der ECE R129)?
• Passform: Fühlt sich das Kind im Sitz wohl und ist dieser auch gut im eigenen Auto (idealerweise unter Anleitung des/der Verkäufers/in) zu befestigen?
• Eignung: Ist das Fahrzeug laut Handbuch für I-Size geeignet? Hat der Kindersitzhersteller die Verwendung für unbedenklich erklärt? (Auskunft darüber gibt die Fahrzeugtypenliste, die der Kindersitz-Betriebsanleitung beigelegt sein muss.)

Mehr Infos zum Thema Kindersitz gibt es auch auf www.autokindersitz.at

Grundsätzlich gilt, dass nur ein richtig montierter Kindersitz ein Kind wirklich schützen kann und das in der Regel auch tut. Wer hier spart, sowohl bei den Anschaffungskosten, aber auch bei der Zeit, um sich ausführlich im Fachhandel beraten zu lassen, tut seinem Kind und letztlich sich selbst nichts Gutes. Denn immer noch sind Kinder als Mitfahrer im zumeist elterlichen Pkw am allermeisten gefährdet.

Mit WENIGER ZUFRIEDENSTELLEND haben abgeschnitten
Matrix Light mit Isofixbasis von Jané
DualFix Isofix von Britax Römer
Duofix Isofix von Axkid

Mit NICHT ZUFRIEDENSTELLEND der Autokindersitz
Risus mit Isofixbasis von ABC Design

Die Testergebnisse im Detail gibt es online unter www.konsument.at


  letztes Update am 25.05.2014

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