NEWS + AKTUELLES
 Baby
 Familie & Kidz
 Lifestyle
LESEN + SPIELEN
 Kidz
 Erwachsene
SERVICETIPPS
 Serviceinfos für Sie
 Basteltipps
 Rezepte
 Produktrückrufe
FREIZEIT + URLAUB
 Veranstaltungstipps
 Neuigkeiten
 Feste feiern
 all4family - Das Magazin
Unsere Gewinner
 Unsere Gewinner
KOOPERATIONSPARTNER
 Kooperationspartner
DIE AKTUELLE AUSGABE

all4family 02/17

Jetzt abonnieren !

ARCHIV
 Archiv
 Unsere Gewinner
Baby:
Internationaler Frauentag
Ungeplante Schwangerschaften
Internationaler Frauentag
© shutterstock

aktion leben plädiert zum Weltfrauentag am 8. März, ungeplanten Schwangerschaften endlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken: „Wir erfahren dadurch Wesentliches über das Leben von Frauen, ihre Sorgen und Bedürfnisse“, ist Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin von aktion leben, überzeugt.

 „Es kann uns nicht kalt lassen, wenn Frauen sich aus innerer oder äußerer Not für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden. Wir müssen hinschauen, um zu verstehen und unsere Gesellschaft entsprechend ändern zu können“, meint Kronthaler.  Einer aktuellen Studie aus Deutschland zufolge passiert etwa ein Drittel der Schwangerschaften ungeplant, ein Teil davon ist dezidiert ungewollt. „Sich für die Motive für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch zu interessieren und gesellschaftspolitische Handlungen abzuleiten, ist eine Frage der Solidarität mit Frauen“, ist Kronthaler überzeugt.

Wissen der Beratungsstellen nutzen
Schwangerschaftsabbrüche finden auch statt, weil einerseits nach wie vor die Hauptverantwortung  für ein Kind bei den Frauen gesehen wird. Anderseits werden Frauen aber mit der Sorge für ein Kind vielfach allein gelassen. „Dass durch eine Schwangerschaft echte Notlagen entstehen können, ist vielen Menschen nach wie vor nicht bewusst“, beobachtet die aktion leben-Generalsekretärin.

aktion leben verweist einmal mehr auf eine Reihe an Maßnahmen, die Notlagen konkret abfedern würden. Dazu gehören etwa leistbare Startwohnungen, mehr Mutter-Kind-Wohnplätze speziell für junge Schwangere, eine bessere Absicherung von freien Dienstnehmerinnen und Frauen mit Werkverträgen oder ein Hilfsfonds für schwangere Frauen, aus dem Überbrückungshilfen geleistet werden können.

Kinder auch als Männerthema betrachten
Ein elternfreundliches Klima  fordert aber nicht nur ein stärkeres Engagement der Politik, sondern der Gesellschaft selbst, ist Kronthaler überzeugt. „Eine echte Kehrtwende ist nur zu erwarten, wenn Frauen und Männer das Leben mit Kindern als Bereicherung betrachten können“, betont Kronthaler. „Es ist erwiesen, dass Frauen sich eher für ein weiteres Kind entscheiden, wenn sie ihren Partner als unterstützend erleben.“

Schwangerschaftskonflikt: Probleme am Kern erkennbar

Studien zeigen auch klar, dass vor allem gut ausgebildete Frauen sich gegen Kinder entscheiden, weil sie Familie und Beruf als nicht vereinbar betrachten. „Es muss unser aller Ziel sein, dass Frauen, Männer und Kinder gut miteinander leben können. Um die geeigneten Maßnahmen zu finden, sollte  bei der Erforschung der Motive für oder gegen Abbrüche begonnen werden, ist Kronthaler überzeugt. „Zu keinem anderen Zeitpunkt sind die Sorgen und Probleme von Frauen rund um Mutterschaft derart gebündelt erkennbar.“


  letztes Update am 10.03.2014

 [zurück]

SUCHE:
  go >>

WERBUNG  

WERBUNG  

WERBUNG