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Allianz Prognose
So wird das Leben der 2012 Geborenen
Allianz
© Gaby Kooijman - Fotolia

Allianz Prognose: So wird das Leben der 2012 Geborenen

Die Lebenserwartung der Neugeborenen 2012 gehört dank des Lebensstandards in Österreich zu den höchsten in Europa: im Durchschnitt liegt sie bei 81 Jahren. Die Allianz skizziert in ihrer Prognose einen möglichen Lebenslauf des Neujahrsbabys, der vom Kindergarten über Nigeria bis in eine Senioren-WG führt.

Bildung spielt eine immer wichtigere Rolle
2015 dürfte unser Neugeborenes ein Kindergartenkind werden, und im Sommer 2018 wird sich dann alles um Größe und Inhalt der Schultüte drehen, weil der erste Schultag bevorsteht. Nach vier Jahren in der Volksschule heißt es 2022 Abschied nehmen von vertrauten Lehrern und vielen Schulkameraden. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, die mit einem deutlichen Rückgang der Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter verbunden ist, wird Bildung eine immer wichtigere Rolle spielen. Bei Eltern mit mittlerem oder höher qualifiziertem Abschluss stellt man fest, dass sie für ihre Kinder häufig denselben Bildungsweg anstreben, den sie auch eingeschlagen haben – wohl nicht zuletzt deshalb, weil die Anforderungen, Abläufe und Perspektiven in diesem Fall vertraut erscheinen. Am meisten ausgeprägt ist dieses Verhalten bei Eltern, von denen zumindest einer der Partner einen Hochschulabschluss hat, hier geben über 70 Prozent der Befragten an, dass ihr Kind auch einen Hochschulabschluss anstreben soll. Da sich auch Österreich das Ziel gesetzt hat, dass künftig 40 Prozent der Bevölkerung über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss verfügen sollen, dürften sich die Eltern dafür entscheiden, ihr Neugeborenes auf eine AHS zu schicken. Zu den Anfangsschwierigkeiten an der neuen Schule könnten auf unseren Youngster dann möglicherweise auch noch Umbrüche im familiären Umfeld zukommen. Denn in Österreich wird nahezu jede 2. Ehe nach rund zehn Jahren geschieden.

2030: 40 Prozent beginnen mit Studium
Rund 40 Prozent des Jahrgangs 2012 – darunter auch unser Neugeborenes – werden mit der Matura in der Tasche die Erstsemestervorlesungen bevölkern. Favoriten unter den Studienfächern sind – wie schon seit Jahrzehnten – die geisteswissenschaftlichen Studiengänge sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; Naturwissenschaften und Technik liegen in der Beliebtheitsskala auf den Plätzen drei und vier. Selbst wenn unser Neugeborenes nicht sprachbegabt sein sollte, empfiehlt sich der Besuch von Vorlesungen oder Seminaren, die zumindest Grundkenntnisse über die Sprache und Gepflogenheiten in einer der Boomregionen Afrika, Lateinamerika oder Asien vermitteln.

2035: Jeder dritte Arbeitnehmer älter als 50
Nach abgeschlossenem Studium im Jahr 2035 kann sich unser Neugeborenes seine erste Stelle aussuchen. Nachdem die Babyboomer-Generation inzwischen in Rente ist und jedes Jahr mehr Arbeitnehmer in Pension gehen als junge Leute nachrücken, stehen die Arbeitgeber Schlange. Inzwischen ist in Österreich jeder dritte Arbeitnehmer über 50. Da es unser Neugeborenes zunächst in die weite Welt zieht, fällt die Wahl auf ein brasilianisches Unternehmen mit Niederlassung in Österreich. Brasilien und Südafrika werden die ersten Stationen im Berufsleben. Sechs Jahre später erfolgt dann der Wechsel zu einer chinesischen Firma. Mit Mitte dreißig nimmt unser Neugeborenes dann das Angebot eines österreichischen Konzerns an und kehrt in die Heimat zurück. Nicht zuletzt, weil vor kurzem der eigene Nachwuchs zur Welt gekommen ist. Das Angebot an Kinderkrippen und             -tagesstätten ist hervorragend, so dass beide Elternteile bald wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, um ihre Karriere weiterzuverfolgen. 2052 bietet die österreichische Firma unserem Neugeborenen eine lukrative Position in Nigeria an, einem der Boomländer in Afrika.

2050: Pflege der Eltern
Die eigenen Eltern werden zunehmend gebrechlich. Angesichts sinkender Sozialleistungen in der Zukunft und der hohen Anforderungen an die berufliche Mobilität kann es sich jedoch kaum jemand leisten, den Beruf komplett aufzugeben und die Betreuung oder Pflege der Angehörigen dauerhaft selbst zu übernehmen. Die meisten Arbeitgeber gewähren jedoch umstandslos unbezahlten Pflegeurlaub von bis zu sechs Monaten. Eine Unterbringung der Eltern im Heim kommt zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht in Frage, so dass man schließlich eine Pflegekraft aus Indien einstellt, die bei den Eltern einzieht und ihnen den Haushalt führt.

2060er: Betriebe werben um ältere Arbeitnehmer
Die eigene Pension ist 2060 noch immer in weiter Ferne. Denn inzwischen wurde das Rentenalter auf 70 Jahre erhöht. Da die Zahl der Zuwanderer seit Jahren rückläufig ist, tun die österreichischen Betriebe viel, um insbesondere die umworbenen älteren Arbeitskräfte zu halten. Lebenslanges Lernen, altersunabhängige Karrierewege und eine Vielzahl von Sportangeboten zur Erhaltung der persönlichen Leistungsfähigkeit gehören dazu. Letzteres dient allerdings nicht zuletzt auch dazu, dem Trend, dass die Bevölkerung im Durchschnitt immer dicker wird, Einhalt zu gebieten. Die Kosten aus den Folgekrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes sind immens. Einige Unternehmen sind daher inzwischen dazu übergegangen, gesundheitsbewusstes Verhalten ihrer Mitarbeiter extra zu honorieren.

2082: Pensionsantritt mit 70
2082 wird unser Neugeborenes dann schließlich in den Ruhestand gehen. Wie üblich allerdings mit zweijährigem Beratervertrag seines ehemaligen Arbeitgebers in der Tasche. Denn angesichts nach wie vor rückläufiger Erwerbspersonenzahlen ist für die Unternehmen der Erhalt und die Weitergabe des Know-hows an die jüngere Generation von größter Bedeutung.

2090: Einzug in Senioren-WG
Mit Anfang 80 beschließt unser Erstgeborenes des Jahrgangs 2012 dann, in eine Senioren-WG zu ziehen. Das verspricht mehr Unterhaltung, und zudem haben die Bewohner bereits einen mobilen Pflegedienst für den Fall engagiert, dass jemand krank oder pflegebedürftig wird. Lebensumstände, Lebensgewohnheiten und nicht zuletzt der medizinische Fortschritt werden maßgeblich darauf Einfluss nehmen, wie alt unser Neugeborenes eines Tages tatsächlich werden wird. Dazu ein Beispiel: Im Jahr 1951 hatte ein neugeborener Bub laut Statistik eine durchschnittliche Lebenserwartung von 62,6 Jahren. Wer aber im Jahr 2011 60 Jahre alt geworden ist, kann laut Statistik davon ausgehen, auch seinen 82. Geburtstag feiern zu können. Tatsächlich könnte unser Neugeborenes daher um die Jahrhundertwende seinen 90. Geburtstag feiern. Das hängt jedoch von seinem Lebensstil ab, denn laut WHO sind „Life Style“-Krankheiten, die zum Beispiel durch Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht bedingt werden, in den Industrieländern die häufigste Todesursache. Längere Reisen werden nun zwar seltener; aber zu Silvester 2100 sorgt so manche Anekdote unseres Neugeborenen aus seiner Zeit in Afrika für schallendes Gelächter.


  letztes Update am 19.01.2012

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