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Wenn ein Geschwisterchen kommt
Initiative Elternbildung zeigt Entwicklungsmöglichkeiten & Streitpotenzial
initiative elternbildung

Wenn eine Familie größer wird, bringt dies Veränderungen in die vertraute Familien- konstellation und ist nicht immer nur mit Harmonie verbunden. Kinder, die ein kleineres Geschwisterchen bekommen haben, brauchen Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

 


Für ein Geschwisterkind kann sich durch das neugeborene Familienmitglied sehr viel verändern. Es wird möglicher Weise sehr stolz reagieren oder aber irritiert sein, da es ja lange Zeit doch so etwas wie der Mittelpunkt der Familie war. Für Eltern werfen sich dadurch Fragen, wie „Werde ich den unterschiedlichen Bedürfnissen meiner Kinder gerecht?“ oder „Wie kann ich mein Kind auf ein neues Geschwisterchen vorbereiten?“ auf. Dabei ist es wichtig, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder, egal ob im Kindergarten- oder Schulalter, zu berücksichtigen.

Mit Geschwistern zusammenzuleben, bietet Entwicklungsmöglich- keiten
Sowohl die älteren Geschwister, als auch Zweitgeborene haben die Möglichkeit, voneinander zu profitieren. Neue Entwicklungsschritte, wie Autonomie und Ablösungsprozesse des Erstgeborenen, werden angeregt. Zweitgeborene erleben den Vorsprung des Ersten vielfach als Anreiz und unternehmen vermehrte Anstrengungen, nach zu eifern oder es sogar ein zu holen.

Tipps zur Förderung einer gesunden Geschwisterbeziehung
Planen sie keine allzu großen zusätzlichen Veränderungen im Leben ihres ersten Kindes  für den Zeitpunkt rund um die Geburt: eigenes Kinderzimmer, Kindergarteneintritt, Windel weg lassen, usw. All diese Dinge sind Entwicklungsschritte, die unabhängig von der Ankunft eines Geschwisterkindes leichter zu bewältigen sind.
Kontakt mit Familien, die Neugeborene haben, helfen Kindern einen realistischen Blick auf die erste Zeit mit einem Neugeborenen zu entwickeln.
Ein insgesamt wohlwollendes, bejahendes Familienklima, wo jedes Kind als eigenständiges Wesen wahrgenommen und ermutigt wird, fördert ein positives Geschwisterverhältnis. 

Geschwisterstreit
Eifersucht unter Geschwistern ist normal und als Ausdruck der Unsicherheit zu sehen. Für Eltern kann Geschwisterstreit ganz schön nervig sein, für Kinder bieten der familiäre Rahmen und geschwisterliche Beziehung aber ein ideales Übungsfeld, um soziale Kompetenzen zu trainieren. „Was will ich und wie kann ich meine Interessen durchsetzen?“ Je größer die Kinder werden, umso mehr Möglichkeiten lernen sie auch kennen um Streit zu beenden. Anderen Menschen im sozialen Umfeld kann man aus dem Weg gehen, den Familienmitgliedern aber nicht so leicht – was es nötig macht, Wege zu finden, mit Meinungsverschiedenheiten umzugehen. Geben sie Kindern ihren Platz in der Familie. Schützen sie auch mal das ältere Kind, schaffen sie Freiraum, um ungestört was tun zu können. Erst wenn sie den Eindruck haben, dass eines immer drauf zahlt, die Situation eskaliert oder die Kinder mit der Situation tatsächlich überfordert sind, sollten Eltern einschreiten.

Auf www.eltern-bildung.at finden sich weitere vielfältige Informationen und Anregungen sowie Tipps, und fundierte Kommentare von Expertinnen und Experten zu dieser Thematik, ebenso wie die Möglichkeit im Chat,  direkt persönliche Fragen an Fachleute zu richten.

Initiative Elternbildung
Die Anforderungen an Familien sind in den letzten Jahrzehnten durch Veränderungen im Berufsleben und in der Gesellschaft stark gestiegen. Die Initiative Elternbildung des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend bietet daher unter www.eltern-bildung.at gezielte Informationen, Expert(inn)entipps, Literaturvorschläge, sowie zahlreiche Kursangebote rund um das Thema Eltern-Kind-Beziehung und liefert so allen Müttern und Vätern konkrete Hilfestellungen bei Erziehungsfragen. Die Plattform dient aber auch dazu, Erfahrungen auszutauschen, eigene Stärken zu entdecken, sowie praktische Anregungen für den Erziehungsalltag mitnehmen zu können. Elternbildung wird österreichweit vorwiegend von gemeinnützigen Trägern organisiert. Darunter befinden sich Bildungseinrichtungen, Eltern-Kind-Zentren, Familienorganisationen, öffentliche Anbieter und auch viele private Initiativen.


  letztes Update am 24.03.2011

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