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FAIRTRADE Rosen:
Verdoppelung des Absatzes
fairtrade

Rosige Zeiten im fairen Handel - Verdoppelung des Absatzes von Rosen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel im Jahr 2010!

In Österreich steigerte sich der Absatz von Rosen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel im Jahr 2010 auf 23,9 Mio. Stück. Das bedeutet eine Steigerung von 99% im Vergleich zum Vorjahr. Eine aktuelle Studie der Menschenrechtsorganisation FIAN, Trägerorganisation des Gütesiegels Flower Label Program (FLP), zeigt jedoch weiter bestehende soziale Missstände und Gesundheitsrisiken für ArbeiterInnen auf konventionellen Blumenfarmen auf.


Fair gehandelte Rosen © FAIRTRADE/Arnd Ötting


Hartwig Kirner, Geschäftsführer von FAIRTRADE Österreich, meint zu dieser positiven Absatzentwicklung: „Der starke Zuwachs an verkauften Rosen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel bestätigt die Arbeit von FAIRTRADE. Durch den Einstieg der Handelskette HOFER konnte das Bewusstsein bei den Konsumenten und Konsumentinnen für fair gehandelte Rosen gesteigert werden. Die Verkaufszahlen der Rosensträuße mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel weisen eine positive Entwicklung in den Handelsketten von REWE und SPAR auf. Auch ZIELPUNKT verzeichnete eine deutliche Steigerung beim Absatz dieses fair gehandelten Produktes.“ Kirner weiter: „Rosen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel gibt es sowohl in Supermärkten als auch im gut sortierten Blumenfachhandel. Besonders im Vorfeld des Valentinstages erwarten wir von Seiten der Konsumentinnen und Konsumenten ein besonders hohes Interesse an fair gehandelten Rosen.“

FIAN, die Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung, macht in einer neuen Studie (in Kürze erhältlich bei FIAN) gemeinsam mit dem ugandischem Partner UWEA, einer Organisation für ArbeiterInnenbildung, auf die Folgen des Pestizideinsatzes in der konventionellen Blumenproduktion aufmerksam. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die ArbeiterInnen in den Blumenfarmen in allen Produktionsschritten mit Pestiziden in Kontakt sind. Fehlende oder mangelhafte Schutzkleidung, geringes Wissen über den korrekten Einsatz und das gemeinsame Waschen mit der privaten Kleidung führen zu Atembeschwerden, Hautausschlägen und Unfruchtbarkeit. Die Protestaktionen von FIAN infolge eines tödlichen Pestizidunfalls auf der Farm Rosebud vor einem Jahr unterstützten Verhandlungen eines Kollektivvertrags sowie die Ausarbeitung eines ersten Manteltarifvertrages im August letzten Jahres. „Eine steigende Nachfrage nach fair gehandelten Blumen kann nun den Druck auf die Eigentümer und Eigentümerinnen der ugandischen Blumenfarmen erhöhen und sie in Zusammenarbeit mit UWEA und der örtlichen Gewerkschaft zu einer Zertifizierung bewegen“, erläutert Sophie Veßel, Koordinatorin der Kampagne „Fair Flowers – Mit Blumen für Menschenrechte“ von FIAN. Das von FIAN vertretene Gütesiegel Flower Label Program (FLP) enthält ebenfalls Arbeits-, Sozial- und Umweltkriterien, die auf den UNOMenschenrechtspakten, den relevanten Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und
Umweltnormen beruhen.

Verschiedene Schnittblumensorten von FLP-zertifizierten Produktionsbetrieben sind bei GroßhändlerInnen und bei rund 90 österreichischen FloristInnen erhältlich, Rosen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel werden in österreichischen Supermärkten und Floristikfachgeschäften angeboten.


  letztes Update am 28.02.2011

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