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Väterkarenz:
Überlegungen zum Thema Väterkarenz
Väterkarenz
© Photos.com, www.lukas.beck.com

Die Wirtschaftskammer hat das begriffen und zum Thema Väterkarenz eine Beratungsstelle eingerichtet, denn auch für Unternehmen liegen, langfristig betrachtet, die Vorteile auf der Hand. Die Familienfreundlichkeit hebt die Motivation der MitarbeiterInnen und sorgt für ein besseres Image.

Der Unternehmensberater Miša Strobl gehört zum steirischen Team der WKO-Consultants. »Ich war selbst ein Jahr in Vollzeitkarenz bei meinen drei Kindern zu Hause und habe dabei viel gelernt. Zum Beispiel, Widersprüche auszuhalten, anstatt Lösungen zu erzwingen. Den Umgang mit Konflikten oder die Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Fern jeglichen emanzipatorischen Geschlechterkampfs ist es ein gesellschaftspolitisches Thema, das noch viele Jahre brauchen wird, um in die Köpfe von Männern – und Frauen! – zu gelangen. «

Die Realität sieht jedoch zumeist ein bisschen anders aus. Im Rahmen einer Studie nahm der Psychologe Christian Scambor die Väterrolle im Europäischen Vergleich unter die Lupe. Das Ergebnis war nicht ganz unerwartet: die skandinavischen Länder sind uns (wieder mal) um Lichtjahre voraus. Woran das liegen mag? – Sicher nicht an der Vaterliebe. Eher sind es die organisatorischen Bedingungen, die es den Männern hierzulande so schwer machen, eine Zeitlang aus dem Beruf auszusteigen.

In Österreich hinken wir zwar hinterher, doch man bewegt sich ja doch. Neben der Väterberatung und den neu erwachten politischen Diskussionen über den Papamonat, hat auch der Verein WAFF eine wichtige Initiative gesetzt. Mit dem Projekt NOVA werden Frauen und Männer nach der Kinderpause beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützt.

Tatsache ist, dass Männer mehr verdienen. Tatsache ist, dass Familien ohne Haupteinkommen nicht existieren können. Dass Männer Karriere machen, während die Frauen Teilzeitjob, Kinder und Haushalt jonglieren. Dass Mütter, denen der Mann abhandenkommt, armutsgefährdet sind. Dass viele Männer ihre Kinder nicht wirklich kennen, weil sie es gewohnt sind, sich die Eckdaten allabendlich von der Ehefrau berichten zu lassen, im Staccatostil einer tüchtigen Sekretärin. Denn Zeit ist Geld. – Oder?


  letztes Update am 24.03.2011

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