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| Im Sommer sehnen wir uns nach Sonne und Wärme, denken aber häufig nicht daran, dass intensive Lichteinstrahlung die Netzhaut von Jung und Alt schädigen kann.
Die Sonnenbrille ist weit mehr als ein modisches Accessoires, da sie die ultraviolette Strahlung vom Auge fernhält. Diejenigen, die darauf vergessen, können von einer Bergwanderung ohne Sonnenschutz mit einer schmerzhaften Augenentzündung und einer entsprechenden Sehverschlechterung heimkehren.
Kinderaugen sind besonders empfindlich, da ihre Augen lichtdurchlässiger sind, als die der Erwachsenen. Rund 75 % der UV-Strahlung dringen im Kindesalter ins Auge ein, während es beim Erwachsenen nur mehr ca. 10 % sind. Das Risiko für bleibende Schäden an Linse und Netzhaut ist daher sehr hoch.
Schutz gegen die negativen Auswirkungen des Sonnenlichtes bieten gut sitzende Sonnenbrillen. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass sie mit der Aufschrift "100% UV-Schutz" oder mit "UV 400" versehen sind. Nur solche Sonnenbrillen verfügen über einen ausreichenden Schutz gegen die schädlichen Strahlen.
Ältere und alte Menschen werden gleichfalls durch intensives Sonnenlicht an der Stelle des besten Sehens geschädigt, wenn sich dort die sogenannte AMD (altersabhängige Makuladegeneration) ausgebildet hat.
Patienten mit Makuladegeneration wird gerade in den Sommermonaten die zusätzliche Einnahme von Lutein empfohlen. Lutein wirkt als Radikalfänger in der Netzhaut. Dort absorbiert es energiereiche Lichtwellenlängen und beugt so photochemischen Schäden an der Netzhaut vor.
Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei Augenärzten und Optikern und auf der Homepage
http://www.zirm.net/Fuer-Sie-Gelesen.424+M51db5457878.0.html
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